Länderübergreifende Wasserversorgung wird weiter fortgesetzt

Der Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr wird auch in Zukunft weiterhin Trinkwasser von der Stadt Bad Münstereifel beziehen. Dies ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen. Für die Stadt Bad Münstereifel unterzeichneten jetzt der Bürgermeister Alexander Büttner und der Kämmerer Hans Orth und für den Zweckverband der Verbandsvorsteher Landrat Dr. Jürgen Pföhler den neuen Wasserlieferungsvertrag.

Seit Ende der 70er Jahre bezieht der rheinland-pfälzische Zweckverband Wasser-versorgung Eifel-Ahr bereits Trinkwasser von der nordrhein-westfälischen Stadt Bad Münstereifel. Mit dem Trinkwasser werden in der Verbandsgemeinde Adenau die Ortsgemeinden Harscheid und Sierscheid, sowie in der Verbandsgemeinde Altenahr die Ortsgemeinden Lind, Berg und Kirchsahr rd. 3.000 Bürger versorgt.

 

Aufgrund von früheren Kapazitätsproblemen und geplanten zusätzlichen Entnahmen war der Vertrag bis 2011 begrenzt und sollte dann auslaufen. Der Zweckverband hatte deshalb bereits vor einigen Jahren umfangreiche Planungen initiiert, um hier eine Alternativversorgung aufzubauen. So war beabsichtigt, über ein neu zu bauendes Pumpwerk Trinkwasser aus der zentralen Trinkwassertransportleitung in Ahrbrück zum Hochbehälter Lind zu fördern. Ebenfalls sollten dann auch in Schuld ein Pumpwerk für Harscheid und Sierscheid, sowie weitere Verteil- und Verbindungsleitungen gebaut werden. Insgesamt hätten somit mit anderen Ertüchtigungen rd. 1,4 Mio. € investiert werden müssen. Entsprechende Mittel waren in die Wirtschaftspläne bereits eingestellt und wasserwirtschaftliche Zuschüsse langfristig zugesichert.

 

Im Rahmen der Reorganisation und Optimierung der Wasserversorgung für den Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr hatte die Betriebsführerin SWB Regional diese Konzeption nochmals hinterfragt. Durch entsprechende Vorgespräche mit Vertretern der Stadt Bad Münstereifel wurde jedoch schnell deutlich, dass mit gemeinsamen Anstrengungen und Optimierungen eine Chance für eine Verlängerungsoption bestünde. Nach intensiven Verhandlungen konnte jetzt der Wasserlieferungsvertrag unterzeichnet werden. Bis 2039 ist jetzt die Wasserversorgung für die Versorgungsbereiche mit rd. 125.000 m³ Trinkwasser pro Jahr gesichert.

 

„Neben der langfristigen Sicherung der Versorgung“ so Landrat Dr. Jürgen Pföhler, „ist es uns auch gelungen, den Wasserbezugspreis deutlich zu senken. Dies war nur durch gemeinsame Anstrengungen und mit Blick auf ein gemeinsames Ziel und Synergien möglich.“

 

Auch Investitionen zur Ertüchtigung des Netzes und der notwendigen Anlagen sind nun auch nur noch im üblichen Rahmen erforderlich. Nach Abzug des einmaligen Baukostenzuschusses in Höhe von rd. 190 T€ an die Stadt Bad Münstereifel als Kapitalanteil für die anteilige Nutzung durch den Zweckverband werden somit rd. 1,2 Mio.€ an Investitionen eingespart. Die Kostensituation des Zweckverbandes Wasserversorgung Eifel-Ahr der rd. 30.000 Kunden in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr mit rd. 1,7 Mio. m³ Trinkwasser pro Jahr versorgt, konnte somit weiter stabilisiert werden.

 

Auch für die beiden Verbandsgemeindebürgermeister Hermann-Josef Romes (Adenau) und Achim Haag (Altenahr) als Mitglieder der Verbandsversammlung war dies eine wichtige Nachricht zum Jahresabschluss, da hiermit auch die städtebauliche Entwicklung der Ortsgemeinden langfristig gesichert ist.

 

„Für den Zweckverband war dies die richtige Entscheidung. Unser gemeinsamer Einsatz hat sich gelohnt“ resümiert Theo Waerder, Geschäftsführer der Betriebsführerin SWB Regional, mit Blick auf den Kämmerer Hans Orth der auf Seiten der Stadt Bad Münstereifel die Verhandlungen leitete.

 

Landrat Dr. Pföhler und Bürgermeister Büttner fassten den Unterschriftstermin abschließend insgesamt so zusammen „Wir haben hiermit die länderübergreifende Kooperation auf dem Wassersektor weiterführen können und dazu auch noch bei-derseitige Wertschöpfungen erreichen können, besser geht es für all unsere Wasserkunden wahrscheinlich nicht mehr.“

 

 


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